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Auf dem Weg zur KI-Exzellenz: Eine Studie zur KI-Readiness von Unternehmen

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst keine Zukunftsvision mehr – sondern eine strategische Notwendigkeit. Doch wie gut sind Unternehmen wirklich auf die Integration von KI vorbereitet? Die Studie „Auf dem Weg zur KI-Exzellenz“ der CorpIn GmbH aus 2025 gibt fundierte Antworten drauf. Auf Basis umfangreicher Unternehmensbefragungen beleuchtet sie den digitalen Reifegrad verschiedener Branchen und zeigt auf, welche Faktoren den erfolgreichen KI-Einsatz fördern oder behindern. Gerade für Bereiche wie Human Resources, in denen grosse Datenmengen verarbeitet und strategische Entscheidungen getroffen werden, ist der gezielte Umgang mit KI besonders relevant.

KI-Readiness: Gemessen an sechs Dimensionen

Im Zentrum der Studie steht das Hexagon-Modell, das die KI-Bereitschaft von Unternehmen entlang sechs Dimensionen bewertet:

  • Datenfundament
  • Technische Voraussetzungen
  • Strategische Zielsetzung
  • Sicherheit & Privatsphäre
  • Kulturelle Dimension
  • Awareness & Kompetenz

Das Modell macht deutlich: Der Erfolg von KI-Projekten hängt nicht allein von Technologie ab. Ebenso wichtig sind Datenqualität, Kultur und Fachwissen. Im Folgenden werden die sechs Dimensionen näher beleuchtet.

 

Datenfundament: Die Basis für digitale HR-Prozesse

Eine robuste Datenbasis ist essenziell, damit KI-Anwendungen überhaupt funktionieren können und ihre volle Wirkung entfalten können. Dennoch verfügen laut der Studie nur 8% der Unternehmen über vollständig konsistente Datenstrukturen. Über ein Drittel der befragten Unternehmen kämpft noch mit isolierten Datensilos – ein gravierendes Hindernis für Automatisierung und datenbasierte Entscheidungen. Gerade für Bereiche wie Human Resources, die auf verlässliche Mitarbeiterdaten angewiesen sind, profitieren deshalb von strukturierter Datenhaltung.

 

Technische Voraussetzungen: Spezialisierte Systeme hinken hinterher

Eine flexible IT-Infrastruktur in den zentralen Systemen wie ERP, CRM und HR schafft die nötige Basis für eine erfolgreiche KI-Integration. Bei spezialisierten Anwendungen wie Business Intelligence (BI) und Supply Chain Management (SCM) hingegen zeigen sich häufiger Kompatibilitätsprobleme, die eine nahtlose Einbindung erschweren können. Diese Systembrüche verhindern den durchgängigen Einsatz datengetriebener Prozesse – auch im HR, zum Beispiel bei Personalanalysen.

Integrierte HR-Systeme wie die Umantis HR-Suite schaffen hier Abhilfe: Mit standardisierten Workflows, Schnittstellen und klarer Datenstruktur bilden sie die Basis, um KI-Projekte strategisch einzubetten – etwa durch die gezielte Analyse von Entwicklungsprozessen oder Weiterbildungsbedarfen.

 

Strategische Zielsetzung: Viel Potenzial, aber wenig Verankerung

65% der befragten Unternehmen sehen KI als Teil ihrer langfristigen Strategie – doch nur 26% haben sie tatsächlich zentral verankert. Klare Ziele und KPIs sind selten, was den Erfolg von KI-Initiativen schwer messbar macht und den Ausbau von KI-Nutzung behindern kann.

 

Sicherheit & Privatsphäre: Mindeststandards ja – Zertifizierungen selten

Nur 20% der Unternehmen erfüllen ISO/IEC 27001-Standards. Zwar halten sich viele an DSGVO/DSG-Vorgaben, doch umfassende Sicherheitskonzepte sind rar – besonders kritisch bei KI-Projekten mit sensiblen Mitarbeiterdaten. Für HR-Abteilungen ist das ein klares Signal, den Bereich Sicherheit & Compliance strukturell zu stärken. Die cloudbasierte Umantis HR-Suite unterstützt hier mit DSGVO-konformer Datenhaltung, rollenbasiertem Zugriff und prüfbaren Auditfunktionen – zentrale Voraussetzungen für vertrauenswürdige KI-Anwendungen.

 

Kulturelle Dimension: Zwischen Offenheit und Unsicherheit

Die Einstellung gegenüber KI in der Belegschaft ist laut Studie mehrheitlich offen: 39% der Unternehmen befürworten den Einsatz von KI , 47% erleben ein gemischtes Bild. Nur 3% nehmen ausgeprägte Skepsis wahr. Trotzdem sind klar strukturierte und regelmässige Rückmeldungen entscheidend, um Unsicherheiten abzubauen und Lernprozesse gezielt zu unterstützen. Besonders in stark routinierten Arbeitsfeldern wie der Datenverarbeitung oder dem Dokumentenmanagement bietet der Einsatz von KI nicht nur Effizienzgewinne, sondern entlastet Mitarbeitende auch spürbar von monotonen Tätigkeiten – was sich positiv auf ihre Zufriedenheit auswirkt. Ob neue Technologien langfristig akzeptiert und ihr volles Potenzial genutzt werden kann, hängt schliesslich stark von bewussten Kulturveränderungen und gezielten Transformationsmassnahmen ab.

 

Awareness und Kompetenzen: Noch viel Luft nach oben

51% der Unternehmen bieten keine regelmässigen KI-Schulungen an. Nur 9% setzen auf verpflichtende, flächendeckende Weiterbildungen. So werden grundlegende Kenntnisse zwar vermittelt, aber strategische und technische Aspekte kommen trotzdem oft zu kurz. Darüber hinaus kämpfen viele Betriebe mit fehlendem Fachwissen – sei es intern oder extern. 39% der Unternehmen haben keine KI-Fachperson im Unternehmen.

 

Fazit: KI braucht Struktur, Strategie und Schulung

Die Studie zeigt deutlich: Viele Unternehmen wollen KI einsetzen – doch die strukturellen, technischen und kulturellen Voraussetzungen fehlen häufig noch. Für den HR-Bereich heisst das: Wer Prozesse digitalisieren, Entscheidungen datenbasiert treffen und Mitarbeitende gezielt weiterentwickeln möchte, muss in Datenqualität, Systemintegration, Schulung und IT-Sicherheit investieren.

 

Systeme wie die cloudbasierte Umantis HR-Suite bieten dabei eine tragfähige Infrastruktur, um:

  • Daten besser zu strukturieren
  • Prozesse zu standardisieren
  • Kompetenzen gezielt zu entwickeln
  • Datenschutz und Sicherheit zu gewährleisten
  • und KI-Anwendungen schrittweise in den Arbeitsalltag zu integrieren

Ein Blick auf die Umantis-Ergebnisse im Benchmark

Auch Abacus Umantis hat im Rahmen der KI-Reifegradanalyse teilgenommen. Mit einem Gesamtscore von 65/100 Punkten liegt das Unternehmen deutlich über dem Schweizer Durchschnitt. Besonders stark bewertet wurden:

  • Datenfundament (98/100 Punkte)
  • Strategische Zielsetzung (100/100 Punkte)

Diese Ergebnisse zeigen eine klar definierte KI-Strategie und eine hohe Datenreife – zwei entscheidende Erfolgsfaktoren für eine zukunftsgerichtete HR-Digitalisierung.

Wer heute die Weichen für KI-Integration stellt, sichert sich morgen einen echten Vorsprung – in Effizienz, Transparenz und Innovationsfähigkeit.

 

Quellen:

Studie der CorpIn GmbH 2025: „Auf dem Weg zur KI-Exzellenz“