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Welche Benefits wünschen sich Mitarbeitende wirklich?

Welche Benefits sind Mitarbeitenden heute besonders wichtig?

Mitarbeitende wünschen sich vor allem flexible, sinnvolle und individuell wählbare Leistungen. Besonders geschätzt werden:

  • Flexible Arbeitszeiten & Homeoffice
  • Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Gesundheit & Wohlbefinden (z. B. Fitness-Zuschuss, Mental Health Coaching)
  • Finanzielle Zusatzleistungen (z. B. Prämien, betriebliche Altersvorsorge)
  • Nachhaltige Mobilitätslösungen (z. B. ÖV-Abo)

Beispiel: Ein Unternehmen stellte auf ein flexibles Benefit-Modell um, bei dem jede und jeder ein persönliches Budget für Sport, Weiterbildung oder Kinderbetreuung nutzen kann. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden stieg deutlich.

Welche Unterschiede gibt es zwischen den Generationen?

Die Bedürfnisse unterscheiden sich je nach Lebensphase und Werteverständnis:

  • Gen Z sucht Purpose, Flexibilität und Lernmöglichkeiten
  • Millennials legen Wert auf Vereinbarkeit von Beruf & Privatleben
  • Gen X bevorzugen Stabilität, Sicherheit und Vorsorge

Beispiel: Ein Arbeitgebender bietet ein wählbares Paket an – jüngere Mitarbeitende nutzen vermehrt Weiterbildungsbudgets, ältere Mitarbeitende entscheiden sich eher für Gesundheitsangebote oder Vorsorgemodelle.

Spielen immaterielle Benefits eine Rolle?

Ja – zunehmend. Nicht-monetäre Faktoren wie Sinnhaftigkeit, Wertschätzung und Kultur gewinnen stark an Bedeutung. Dazu zählen:

  • Vertrauensvolle Führung und Feedbackkultur
  • Selbstbestimmtes Arbeiten und Gestaltungsspielraum
  • Anerkennung und persönliche Entwicklung

Beispiel: Ein Unternehmen führte wöchentliche „Appreciation Moments“ ein, bei denen Mitarbeitende einander öffentlich für Leistungen danken. Die interne Motivation stieg dadurch messbar.

Wie finden Unternehmen heraus, was ihre Mitarbeitenden wirklich wollen?

Der effektivste Weg ist der direkte Dialog. Methoden sind z. B.:

  • Mitarbeiterbefragungen oder Stimmungsbarometer
  • Fokusgruppen oder Workshops zur Benefit-Gestaltung
  • Auswertung von Nutzungsquoten und HR-Daten

Beispiel: Eine Firma führte ein vierteljährliches Feedbackformat zur Benefits-Zufriedenheit ein. Daraus entstand ein neues Modell mit frei wählbaren Modulen – das wurde sehr gut angenommen.

Wie lassen sich Benefits wirksam kommunizieren?

Die beste Leistung nützt wenig, wenn niemand sie kennt. Erfolgreiche Kommunikation erfolgt:

  • Über ein zentrales, digitales Benefit-Portal
  • Durch Onboarding und regelmässige interne Updates
  • Mit einfachen Erklärungen und transparenten Prozessen

Beispiel: Nach Einführung eines Self-Service-Portals inkl. FAQ und Video-Tutorials stieg die Inanspruchnahme der Benefits in einem Unternehmen um 40 %.

Welche Fehler passieren häufig – und wie lassen sie sich vermeiden?

Häufige Stolpersteine sind:

  • Einheitslösungen ohne Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse
  • Zu komplizierte Beantragungsprozesse
  • Unklare oder unzureichende Kommunikation

Beispiel: Eine Organisation bot Weiterbildung an, doch kaum jemand nutzte sie. Grund: Unübersichtliche Antragsschritte. Nach einer Prozessoptimierung stieg die Nutzung deutlich.

Lösung: Erfolgreiche Benefits sind:
 • Transparent & leicht verständlich
 • Persönlich wählbar & anpassbar
 • Regelmässig evaluiert & optimiert

Wer moderne Benefits bieten will, braucht mehr als Obstkorb & Fitnessabo. Es geht um echte Wertschätzung – durch individuelle, leicht zugängliche und relevante Angebote.