Die Arbeitswelt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel – und mit ihr die Rolle von Human Resources (HR). Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Personalarbeit an neue wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Gegebenheiten anzupassen. Der HR-Inside-Trendreport 2025, veröffentlicht von der «Überall Scene Development GmbH» in Zusammenarbeit mit Zukunftsforscher Franz Kühmayer, liefert wertvolle Einblicke in die wichtigsten HR-Themen und skizziert zentrale Handlungsfelder für die kommenden Jahre. Auf Basis der Expertise führender Personalverantwortlicher im deutschsprachigen Raum identifiziert der Report fünf Schwerpunkte, die für HR im Jahr 2025 von entscheidender Bedeutung sind:
1. Erfolg mit Emotion: Führungskräfte-Entwicklung
Führungskräfte stehen unter wachsendem Druck, nicht nur wirtschaftliche Ziele zu erreichen, sondern auch als Stabilitätsanker in unsicheren Zeiten zu fungieren. Der Report zeigt, dass emotionale Intelligenz, Empathie und strategische Entscheidungsstärke zunehmend an Bedeutung gewinnen. Führung muss demnach weit über klassische Managementkompetenzen hinausgehen: Servant Leadership wird zum Erfolgsfaktor.
Ausserdem trägt unterstützende und wertschätzende Führung direkt zur psychischen Gesundheit und Produktivität der Mitarbeitenden bei. Unternehmen, die in die Weiterentwicklung ihrer Führungskräfte investieren, stärken langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit und Mitarbeiterbindung.
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2. Gamechanger: Künstliche Intelligenz
Der Einzug von Künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen ist nicht mehr aufzuhalten. Bereits 64% der Mitarbeitenden nutzen KI regelmässig, während sich nur 20% der Unternehmen aktiv mit dem strategischen Einsatz dieser Technologie befassen. KI bietet nicht nur Effizienzsteigerungen, sondern auch neue Möglichkeiten in Entscheidungsprozessen und der Personalarbeit.
Unternehmen, die KI erfolgreich integrieren, verknüpfen technologische Fortschritte mit gezielter Personalentwicklung. Re- und Upskilling werden zu essenziellen Massnahmen, um Mitarbeitende auf die veränderten Jobprofile und Kompetenzanforderungen vorzubereiten. Gleichzeitig bleibt eine klare Governance-Struktur notwendig, um Transparenz sicherzustellen.
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3. Real digital: Hotspot der Transformationen
Die digitale Transformation ist für HR nicht nur ein technisches, sondern vor allem ein strategisches Thema. Der Report hebt hervor, dass eine stärkere Zusammenarbeit zwischen HR und IT essenziell ist, um digitale Lösungen ganzheitlich zu gestalten. Der Umbau der HR-IT-Landschaft ist jedoch noch lange nicht beendet. Nur 20% der Unternehmen in Österreich planen eine gezielte Ausweitung ihrer Digitalisierung im Personalbereich. Viele Unternehmen arbeiten weiterhin mit isolierten Systemen, die den Informationsfluss erschweren und datengetriebene Entscheidungsprozesse behindern. In Deutschland planen laut der «PwC HR Tech Survey 2024» 41% der Unternehmen, ihre HR-IT-Landschaft zu modernisieren. In der Schweiz zeigt der «HR Benchmarker Schweiz 2024», dass noch immer 54% der Unternehmen noch keine umfassende Digitalstrategie für HR entwickelt haben.
Um Personalprozesse aber nachhaltig zu optimieren, ist eine stärkere Integration und eine klar definierte IT-Strategie notwendig.
Die cloudbasierte Umantis HR-Suite unterstützt Unternehmen dabei, ihre HR-IT-Landschaft ganzheitlich zu digitalisieren und isolierte Systeme zu überwinden – für eine effizientere Zusammenarbeit sowie datengetriebene, strategische Entscheidungen.
4. Under Pressure: Personalarbeit in Krisenzeiten
Steigende Insolvenzen, wirtschaftliche Unsicherheiten und eine angespannte Arbeitsmarktlage stellen Unternehmen vor grosse Herausforderungen. HR muss als strategischer Akteur agieren, um kurzfristige Krisenmassnahmen mit langfristiger Planung zu verbinden. Während Restrukturierungsmassnahmen oft unumgänglich sind, zeigt der Report, dass ein reines „Rightsizing“ nicht ausreicht. Vielmehr geht es darum, Resilienz und Innovationsfähigkeit innerhalb der Organisation zu fördern. Unternehmen, die HR aktiv in ihr Krisenmanagement einbinden, können flexibel auf Herausforderungen reagieren und sich gleichzeitig langfristig stabil aufstellen.
5. Von Stress zu Stärke: Mental Health
Psychische Gesundheit ist längst kein Nice-to-have mehr, sondern ein zentraler Faktor für Produktivität und Arbeitgeberattraktivität. Laut der «Job- und Gesundheitsstudie» von Korn Ferry fühlen sich 43% der Beschäftigten durch ihre Arbeitssituation belastet. Psychische Erkrankungen gehören mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten. Unternehmen, die gezielt in Mental Health investieren, profitieren deshalb von höherem Engagement, geringeren Krankenständen und einer stärkeren Mitarbeiterbindung. Der Report betont, dass der Schlüssel in einer offenen Unternehmenskultur liegt. Sensibilisierung, Führungskräftetraining und Resilienzförderung sind entscheidende Massnahmen, um eine gesundheitsförderliche Arbeitsumgebung zu schaffen.
Falls Sie mehr dazu erfahren wollen, können Sie gerne unseren Blogbeitrag lesen.
Fazit: HR als strategischer Treiber der Zukunft
Die fünf Trends des HR-Inside-Trendreports 2025 zeigen klar: HR ist längst kein administrativer Bereich mehr, sondern eine zentrale strategische Funktion. Unternehmen, die Personalmanagement aktiv als Innovations- und Transformationsmotor begreifen, sind besser für die Zukunft gerüstet.
Für Unternehmen bedeutet das, sich intensiv mit den Themen emotionale Führung, KI, Digitalisierung, Krisenmanagement und Mental Health auseinanderzusetzen und gezielte Massnahmen zur Umsetzung zu ergreifen. Nur so können sie die Weichen für nachhaltigen Erfolg stellen und sich als attraktive Arbeitgeber positionieren.
Strategisch, digital und menschlich – mit der cloudbasierten Umantis HR-Suite
Die Herausforderungen sind vielfältig – von Digitalisierung über Krisenmanagement bis zu Mental Health. Die Umantis HR-Suite Flex und Umantis HR-Suite SmartKMU unterstützen Sie dabei, Ihre HR-Strategie ganzheitlich, zukunftsfähig und ressourcenschonend umzusetzen.
